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Geschichte - 1987 bis 1990 PDF Drucken E-Mail
N4573T mit VW T2 und Trailer am Flughafen Tempelhof - (c) Bernhard Huhn13. Oktober 1987 - Der 2,6 Millionen D-Mark teure Hubschrauber sollte vorerst bis zum März 1988 auf Probe eingesetzt werden. Aufgrund der Teilung und des damit verbundenen besonderen politischen Status Berlins, nach dem Krieg, flog "Christoph 31" ersteinmal unter amerikanischer Flagge und unter Lizenz der "OMNIFLIGHT Airways Inc. USA mit amerikanischen Piloten. Sein neues Domizil wurde tagsüber das Gelände des Klinikums der Freien Universität in Berlin-Steglitz.

Roger Gore und Charles Roberts waren die beiden erfahrenen Piloten der ersten Stammbesatzung. Sie mußten sich als erstes mit den Besonderheiten im Alltag des "Christoph 31" vertraut machen. So beschränkte sich der Luftraum auf ein Gebiet von etwa 488 km², dem Terretorium des durch die drei westlichen Alliierten kontrollierten Berlins. Am 14. Juni 1988 gab der Berliner Senat in einem Beschluss, grünes Licht für den weiteren Einsatz in der Berliner Luftrettung.

 

N4573T am Landeplatz des UKBF - (c) Bernhard HuhnUm den besonderen Belangen des Einsatzes in den Häuserschluchten oder auf Straßenkreuzungen und Plätzen gerecht zu werden, erhielt der ADAC-Helikopter in wesentlichen Details ein paar Extras. Beispielsweise war die Maschine mit einem 25 Zentimeter höheren Landekufengestell ausgerüstet, womit gleichzeitig der Gefahrenbereich des Heckrotors nach oben versetzt wurde.