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Obwohl bereits am 9. November 1989 die Mauer fiel, wurde der gesamte Luftraum Berlin´s und des Umlands, erst am 1. April 1990 für Christoph 31 geöffnet. Zum erstenmal überflog die Maschine den bedeutungslos gewordenen Grenzstreifen an der Waltersdorfer Chaussee. Bestimmungen der Alliierten verhinderten dies zuvor.
20. April 1990 - nun wurde das Einsatzgebiet auch offiziell erweitert, nachdem vorher bereits mehrere Probeeinsätze im ehemaligen Ost-Berlin und Umland geflogen wurden (siehe Foto rechts - Einsatz Wuhlheide 08. April 1990, Absicherung durch die VP - Volkspolizei). Noch bis zum September 1992 flog Christoph 31 unter Amerikanischer Flagge und im Namen der OMNIFLIGHT Airways Inc.. Nun stand für die BO-105 mit der Kennung N4573T die jährliche Überprüfung und ein geschichtlicher Sprung an.
Die amerikanischen Alliierten und somit auch OMNIFLIGHT zogen sich aus Berlin zurück, die Maschine erhielt ihren "TÜV" und eine neue, deutsche Kennung - D-HEIM. Auch prangten fortan die vier großen schwarzen Buchstaben des ADAC an der Seite. Christoph 31 wurde nun ein "echter Berliner", was auch mit einer Welcome-Party gefeiert wurde. Um die Lücke während des Checks und Wechsels der Kennung der N4573T auszugleichen und die Eignung eines neuen Musters im Berliner Häuser-Dschungel zu prüfen, flog ebenfalls im September 1992 die D-HBND für kurze Zeit in Berlin. Hierbei handelte es sich um eine BK-117 des ADAC.
Geflogen wurde diese Maschine mit Gastpiloten des ADAC, da den Berliner Piloten das Rating für dieses Muster fehlte. Um sich einen Eindruck zur Eignung verschaffen zu können, flogen die Berliner Piloten jeweils auf dem linken vorderen Sitz mit, während Notarzt und Rettungsassistent die hinteren Plätze einnahmen. Wegen der größeren Abmaße und eines anderen, durch die größere Gewichtsklasse bestimmten, Flugverhaltens, konnte dieses Muster jedoch nicht überzeugen, so dass kein Typ-Wechsel vollzogen wurde. Die BO-105 blieb.
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