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Geschichte - Die Zeit vor 1987 PDF Drucken E-Mail

1987 - Ankunft des gelben Engels - (c) Archiv Christoph 31Die Luftrettung in Berlin sieht ihre Anfänge in den achtziger Jahren, Grundlagen wurden jedoch schon vorher geschaffen. Zu Beginn der siebziger Jahre regte der ADAC Berlin bei den amerikanischen Militärbehörden an, nach Vorbild anderer Bundesländer einen Rettungshubschrauber in Berlin zu stationieren. Man schlug vor, vorerst einen Militärhubschrauber in der Berliner Luftrettung einzusetzen.

Im Sommer 1978 führten der ADAC und das DRK die enormen Möglichkeiten im Rettungsdienst mit einer britischen Maschine vor. Zwei Jahre später folgte eine aufsehenerregende Rettungsübung am Berliner Funkturm mit dem ADAC und einem US-Helikopter. Diese Übung brachte Aufsehen und vor allem Einsicht bei den Behörden.

Nach vielen vergeblichen Bemühungen und Anträgen zur Genehmigung, kam erst 1986 Bewegung in die Entscheidungsfindung, sich dem bewährten bundesdeutschen Luftrettungsstandard anzupassen. Ein Hauptargument war die Auswertung der Verkehrs- und Unfallstatistik. Sie wies einen drastischen Anstieg der Verkehrsunfallzahlen aus.


1987 - Im Hangar vom Airport Tempelhof - (c) Archiv Christoph 31 Finanziert durch die ADAC-Luftrettung, kam dann 1987 "Christoph 31" nach Berlin. Das Besondere - er kam nicht fliegend, sondern fein in Einzelteile zerlegt als Frachtgut, im LKW über die Transit-Autobahn, nach Berlin. Im Hangar des Flughafen Tempelhof, im damaligen West-Berlin, wurde er für den ersten Testflug als "Gelber Engel der Lüfte" wieder zusammenmontiert.