Home Geschichte 2006 - Christoph 31 Bravo
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Geschichte - Christoph 31 Bravo PDF Drucken E-Mail
D-HEUR als Christoph 31 Bravo am BwK Berlin - (c) Daniel BujackAls Deutschland im Sommer 2006 Gastgeber der Fussball-WM war, wurde für den Zeitraum vom 14. April bis 13. Juli 2006 ein zweiter RTH des ADAC in Berlin eingesetzt - Christoph 31 Bravo (oder kurz: Christoph 31 b). Das BwK - Bundeswehrkrankenhaus Berlin, die Charité und die ADAC-Luftrettung initiierten das erfolgreiche dreimonatige Projekt mit der Berliner Feuerwehr.

Eigens für diesen Zeitraum wurde am Landeplatz des Berliner BwK provisorisch ein Container als Station für die dort diensthabende Crew des Christoph 31 b aufgestellt. Die normalerweise in Berlin auf dem eigentlichen Christoph 31 diensthabenden Besatzungsmitglieder wurden in zwei Gruppen geteilt, um die vorhandenen Erfahrungen im täglichen Berliner Einsatz bestmöglich nutzen zu können.

 

 

Christoph 31 b beim Red Bull Air Race - 27.05.2006 - (c) Daniel BujackDie drei Berliner Stamm-Piloten des ADAC wechselten für diesen Zeitraum nach Mitte zum BwK und flogen nun die dortige Einsatzmaschine des Christoph 31 Bravo, zusammen mit medizinischem Personal der Bundeswehr des BwK unter Leitung von Flottillenarzt Dr. Michael Benker.

In Steglitz flogen dafür sogenannte Springer-Piloten des ADAC mit Unterstützung der Stamm-Rettungsassistenten / HCM und der üblichen Notärzte des Klinikum Benjamin Franklin den kurzerhand in Christoph 31 Alpha umbenannten Rettungshubschrauber. Diese Piloten kamen aus den verschiedensten deutschen Bundesländern.

 

 

 

Markings an den Schiebetüren - (c) Daniel BujackChristoph 31 Bravo flog in diesem Zeitraum 595 Einsätze. Hochgerechnet bedeutete dieses 1,9 Einsätze pro Dienststunde.

Als Christoph 31 Bravo kam die D-HEUR mit auffälligen Markings auf den Schiebetüren zum Einsatz - Logo und Schriftzug des Bundeswehrkrankenhaus Berlin.

Die ADAC Luftrettung bemühte sich in den folgenden Jahren bisher vergeblich dieses erfolgreiche Projekt fortzuführen bzw. einen zweiten RTH in der Stadt fest zu stationieren. Nach Ansicht der Krankenkassen und des Senats gibt es keine Notwendigkeit einen weiteren RTH in der Stadt zu integrieren.