Rotorblatt von Christoph 31 beschädigt
Gegen 9.15 Uhr wurde die Besatzung von Christoph 31 zu einem Einsatz in die Gatower Jürgen-Schramm-Straße gerufen. Ein Patient klagte über heftige Schmerzen in der Brust.
Bei der Landung auf einem nahe gelegenen Feld, kam es in etwa 2 Metern Höhe zu einer Kollision des Hauptrotors mit einem etwa daumendicken Ast eines Apfelbaums. Aufgrund der besonderen Beschaffenheit und der daraus resultierenden Beschädigung des Rotorblatts der EC 135 entschied sich der Pilot, mit der Maschine außer Dienst zu gehen.
Der Patient wurde daraufhin durch den ebenfalls herbeigerufenen RTW ins Klinikum gefahren. Lebensgefahr besteht nicht.
Angereiste Techniker der ALT demontierten später die Rotorblätter um die Maschine zum Abtransport vorzubereiten. Ein zur Hilfe gerufener 30-Tonnen-Kran der Berliner Feuerwehr hob die Maschine auf einen Tieflader. Um die Fahrzeuge vor dem Einsinken in den matchigen Boden zu bewahren, wurden zur Hilfe Holzbohlen rangefahren. Gegen 15.30 Uhr stand die Maschine zum Abtransport bereit.
Der Hubschrauber mit der Kennung D-HBLN wird nun in der Werft der ALT in Oppin repariert, als Ersatz dient die D-HKUG, die am Abend gegen 20 Uhr in Steglitz mit der Besatzung wieder eintraf.
Berlin muß somit nicht auf seinen Rettungshubschrauber Christoph 31 verzichten.

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